Timer-Typen und Endtermine

Gemeinsamen Endtermin, persönliche Dauer oder wiederkehrenden Countdown wählen.

Standard

Wähle Standard, wenn alle Empfänger auf dasselbe Ereignis zählen sollen.

  • Enddatum: Kalendertag des Angebotsendes.
  • Endzeit: Uhrzeit an diesem Tag.
  • Zeitzone: fester UTC-Versatz zur Auswertung beider Felder.

18:00 bei UTC+2 entspricht beispielsweise 16:00 UTC. Die Auswahl enthält feste Versätze, keine ortsabhängigen Sommerzeitregeln. Prüfe den Versatz am Ereignistag. Kürzel wie EST oder PST wechseln nicht automatisch zur Sommerzeit.

Der Endtermin ist für alle gleich und richtet sich nicht nach der lokalen Uhr des Empfängers.

Individuell (Transaction)

Dieser Modus verknüpft eine Dauer in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden mit einer individuellen Kennung.

Der Bilddienst kann für den Timer und eine stabile id in der Bild-URL einen Startzeitpunkt speichern. Dieselbe Kennung setzt denselben Countdown fort; eine andere Kennung erzeugt einen anderen persönlichen Countdown. Die erste Anfrage ist nicht unbedingt ein menschliches Öffnen: Proxies und automatische Abrufe können vorher zugreifen.

Aktuelle Einschränkung: Die Detailseite zeigt E-Mail-Anbieter und Timer starten. Diese Auswahlen fügen jedoch noch keine Personalisierungsvariablen oder Startzeit in die kopierte URL beziehungsweise das HTML ein. Die Anbieterwahl allein richtet keine Empfängerintegration ein.

Die unveränderte kopierte URL reicht deshalb nicht für einen dauerhaft persönlichen Endtermin. Lass die URL-Personalisierung vor dem Kampagneneinsatz durch deine Integration einrichten und testen. Nutze nicht sprechende Kennungen statt E-Mail-Adressen oder anderer sensibler Daten in Bild-URLs.

Für normale Kampagnen ohne Integration eignet sich Standard.

Wiederkehrend (Perpetual)

Die Zyklusdauer legt die Länge in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden fest. Der Dienst verwaltet einen gemeinsamen Zyklus für den Timer, nicht einen eigenen pro Empfänger.

Die Einstellung Neustart bei (englisch „Refresh every“) wirkt derzeit als Restzeitschwelle, nicht als festes Wiederholungsintervall. Sobald die Restzeit diesen Wert erreicht oder unterschreitet, kann die nächste Verarbeitung beziehungsweise Anfrage einen neuen vollständigen Zyklus starten.

Beispiel bei 24 Stunden Zyklusdauer:

  • Alle Neustartwerte auf 0: Neustart nach Ablauf.
  • 1 Stunde als Schwelle: Neustart, sobald höchstens eine Stunde verbleibt.

Die Schwelle muss kleiner als die Zyklusdauer sein. Eine gleich große Schwelle kann ständige Neustarts verursachen, sodass der Countdown scheinbar nicht voranschreitet. Dies ist kein geplanter Job, der alle N Stunden seit Mitternacht läuft.

Nach dem Endtermin

Nach Ablauf kannst du Nullen oder eine Nachricht anzeigen. „Timer ausblenden“ wird im aktuellen Renderer noch nicht unterstützt. Bei Perpetual kann ein neuer Zyklus den abgelaufenen Zustand ersetzen.

Das Ausblenden eines Zeitsegments ändert nur die Darstellung, nicht Endtermin oder Dauer.